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Faire Schokolade von Fairafric

Die josefine-Redakteurinnen haben die fair produzierte Schokolade der Firma Fairafric getestet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Ghana, also in dem Land in Westafrika, in dem auch unsere Partnerschule Baobab ist. Die Schokolade gibt es aber auch in Deutschland in Supermärkten, Weltläden oder im Onlineshop von Fairafric zu kaufen.

Ein Test der josefine-Redakteurinnen

Fairafric produziert und verkauft Schokolade aus Bio-Vollmilch und vegane Schokolade. Sie unterscheidet sich von anderen Schokoladen dadurch, dass nicht nur der Kakao in Afrika angebaut wird, wie das üblich ist. Normalerweise wird der Kakao dann in westliche Länder exportiert und die Schokolade dort hergestellt. Der meiste Gewinn bleibt dadurch bei den Schokoladenherstellern. Tatsächlich wird 70 Prozent des weltweit gehandelten Kakaos in Westafrika angebaut, aber nur 1 Prozent der weltweit gehandelten Schokolade wird auch dort produziert.

Fairafric baut aber nicht nur die Rohstoffe für die Schokoladenherstellung an, also den Kakao, sondern stellt auch die Schokolade selbst her. So verbleibt neben der Herstellung auch noch die Verpackung und der Export in den Händen von Fairafric. Dadurch entstehen in Ghana mehr Arbeitsplätze und es verbleibt viel mehr Geld bei den Menschen dort, als bei einer herkömmlichen Schokolade aus dem Supermarkt, und sie können dadurch ihre Familien besser ernähren.


Bild: fairafric, hier ein Farmer beim Trocknen der Kakaobohnen

Fairafric hat josefine einige seiner Schokoladen zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Auf das Testergebnis hatte das jedoch keinen Einfluss, hier zählt nur die persönliche Meinung der josefine-Redakteurinnen.


Aussehen und Verpackung:

Kim: Die Verpackung ist extrem schön gestaltet, ist im Vergleich zu den meisten herkömmlichen Schokoladen richtig bunt, das Papier macht einen hochwertigen Eindruck.



Henriette: Verpackt ist die Schokolade in durchsichtigen, nachhaltig produzierten Holzzellstoff, der biologisch abbaubar ist.



Lilli: Auf der Rückseite der Verpackung steht, dass die Schokolade ohne Kinderarbeit hergestellt, Biomilch von Demeter verwendet und kein Plastik in der Verpackung verwendet wird. Auf der Vorderseite wird darauf hingewiesen, dass die Schokolade klimaneutral hergestellt wird. Die Verpackung ist wirklich schön gemacht.



Geschmack:

Henriette: Ich hatte die vegane Zartbitterschokolade mit 92% Kakao. Der Geschmack ist durch den hohen Kakaoanteil natürlich anders als bei einer Vollmilchschokolade, das muss man mögen. Er wechselt von anfangs zart bitter bis dann angenehm süss im Abgang. Ich habe am Geschmack nicht gemerkt, dass sie vegan ist.

Kim: Ich habe die vegane Schokolade mit 57% Kakao probiert, Extrakte vom Baobab-Baum und der Moringapflanze sind zugesetzt. Auch hier ist der Kakaoanteil höher als bei einer herkömmlichen Schokolade aus Vollmilch, sie schmeckt daher sicher nicht jedem gleich gut. Mein Fall war sie leider nicht, aber Freundinnen von mir aus der Klasse fanden sie lecker.

Lilli: Ich hatte die Schokolade aus Vollmilch mit Haselnuss und 43% Kakaogehalt. Mir war der Schokoladengeschmack nicht intensiv genug.


Preis:

Viana: Eine Schokolade von Fairafric kostet etwa 3,10 Euro. Ich denke der Preis ist fair, weil das ganze Produkt fair ist.



Henriette: Die Schokolade ist ihren Preis wert. Sicherlich kann man sie sich vom Preis her nicht jedes mal leisten, wenn man Schokohunger hat, es ist schon etwas besonderes.

Lilli: Ich finde den Preis ok, denn die Kosten sind einfach höher als bei einer Milka oder so, die Schokolade wird CO2-neutral hergestellt und Jobs und viel mehr Gewinn bleiben in Ghana. Ich würde die Schoko weiterempfehlen und sicher auch mal weniger eine herkömmliche Schokolade dafür kaufen.



Kim: Wem die Schokolade schmeckt, sich für den Hintergrund interessiert und ihm das wichtig ist, der wird den Preis für gerechtfertigt halten und Fairafric kaufen.